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Paperback Medienkompetenz und Medienkritik - Medienkritik als Emanzipation? [German] Book

ISBN: 3640953142

ISBN13: 9783640953141

Medienkompetenz und Medienkritik - Medienkritik als Emanzipation? [German]

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universit t Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine beliebte Gegenwartsdiagnose ist die der Mediengesellschaft. Medien im Allgemeinen, "Neuen Medien" im Besonderen, durchdringen die Lebenswelten in einem immer h heren Ma e. Das Bedienen und die Beherrschung der Techniken ist eine zunehmende Notwendigkeit, um sowohl beruflich, wie auch privat nicht von M glichkeiten ausgeschlossen zu sein. Doch neben der Medienkunde, -nutzung und -gestaltung ist die Medienkritik in der Mediengesellschaft unabdingbarer Bestandteil der individuellen Bef higung. Erst wenn man Fragen wie: "Helfen uns die Technik und ihre Produkte, unser Leben besser zu organisieren und zu verstehen, oder geraten wir in eine Abh ngigkeit zu ihnen? Entfremden uns Medienprodukte von uns selbst und der Realit t? Sind Medieninhalte nichts mehr als ein von der Kulturindustrie vorgefertigtes Produkt? Oder sind die "Neuen Medien" eine Chance f r mehr Freiheit des Individuums?" zu beantworten sucht, so kann sich eine umfassende Medienkompetenz bilden, die nicht blo an der Oberfl che stehen bleibt, sondern eine emanzipatorische Kraft entwickelt. "Was wir ber unsere Gesellschaft, ja ber die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien" konstatiert Niklas Luhmann (1996: S.9) und impliziert damit zwei Fragen: (1) Wie ist es m glich, den Einzelnen zur Partizipation in dieser medialen Gesellschaft zu bef higen? (2) Wie ist es m glich, sich von dieser Abh ngigkeit durch die Medien zu emanzipieren? Das dominierende Konzept, welches Antworten zu geben versucht, ist das der Medienkompetenz, wie es im ersten Teil vorgestellt wird. Dies hat sich mit der Entwicklung der neuen Medien im Diskurs ber Medien etabliert, auch wenn der Kompetenzbegriff nicht unumstritten ist. Das vorherrschende Medienkompetenz-modell ist das des Medienp dagogen Dieter Baacke. Vor allem

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