Fachbuch aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Mathematik - Geometrie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Begriffe "Unbestimmtheit" wie auch "Komplementarit t" wurden durch die Quantenphysik zum philosophischen Schlagwort schlechthin. Dass aber "Unbestimmtheit" in einem vielleicht mehr allgemeinen Sinne auch in der Mathematik ihr Unwesen treibt, ist weniger bekannt, obwohl wir alle in unserer Schulzeit, ohne dass uns dies vielleicht aufgefallen w re, mit mathematischer Unbestimmtheit bereits Bekanntschaft machten. So betrachten wir es als v llig selbstverst ndlich, dass sich geometrische S tze auf unendlich viele, unterschiedliche, bestimmte geometrische Figuren beziehen. Sie gelten also gleichermassen f r die eine als auch f r die andere ihnen entsprechende geometrische Figur, sie m ssen also im Vergleich zum Konkretisierungsgrad einer bestimmten geometrischen Figur noch unbestimmt sein. Ebenso sind nat rlich auch allgemeine algebraische Gleichungen numerisch noch unbestimmt, da f r die nicht variablen Gr ssen dieser Gleichungen jeder beliebige Zahlenwert eingesetzt werden kann. Hinsichtlich der Variablen "x" algebraischer Gleichungen k nnen wir nun vielleicht dem bis jetzt zugegeben noch etwas schwammigen Begriff mathematischer Unbestimmtheit etwas sch rfere Konturen verleihen: Eine lineare Gleichung "a + x = b" hat f r "x" die bestimmte L sung: "x=b-a". F r quadratische Gleichungen "a + bx + c=0" gibt es f r "x" jedoch keine bestimmte L sung, da quadratische Gleichungen zwei L sungen, "x1" und "x2", haben. D.h. doch aber eigentlich: Die L sung einer quadratischen Gleichung ist numerisch unbestimmt hinsichtlich "x1" und "x2", da sowohl "x1" als auch "x2" L sung sein kann.
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