Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschlechterstudien / Gender Studies, Note: 1, Universit?t Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit basiert im Wesentlichen auf dem Text "Forensic evidence: Materializing bodies, materializing crimes" von Corinna Kruse. Da Kruse auf das schwedische Rechtssystem rekurriert, wird in Hinblick auf die forensische Praxis zudem die ?sterreichische Perspektive dargestellt. Kruse ?bt mit ihrem Text heftige Kritik am starken Determinismus der Biologie und zeigt am Beispiel der forensischen Beweisf?hrung und somit anhand eines Gebietes, das im Allgemeinen als ausschlie lich in der Stofflichkeit verwurzelt betrachtet wird, auf, dass tats?chlich vielmehr eine enge, untrennbare materiell-technowissenschaftlich-kulturelle Verkn?pfung vorliegt. Mit der forensische Beweisf?hrung gehe, so Kruse, eine Co-Materialisierung von Straftat und von bestimmten k?rperlichen und sozialen Konstellationen einher. Durch die Analyse der Produktionsmechanismen forensischer Beweise will Kruse einen Beitrag zum feministischen Verst?ndnis der Untrennbarkeit von "sex" und "gender" leisten und K?per als fortw?hrende Materialisierung von materiell-technowissenschaftlich-kulturellen Praktiken verstanden wissen.
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