F?r arbitragefreie Ein-Perioden-Modelle lassen sich optimale Portfolios auch mithilfe von Wahrscheinlichkeitsdichten explizit angeben, und die Martingalma e vollst?ndiger arbitragefreier Marktmodelle lassen sich umgekehrt mithilfe des Marktportfolios und der Kovarianzmatrix der klassischen Portfoliotheorie darstellen, was im zweiten Kapitel ausgef?hrt wird.
Im dritten Kapitel wird das wichtige Risikoma Value at Risk vorgestellt, das den gr? ten Verlust eines Portfolios quantifiziert, der mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit in einem vorgegebenen Zeitraum nicht ?berschritten wird. Neben der Delta-Normal-Methode zur n?herungsweisen Berechnung des Value at Risk werden auch auf dieser Methode basierende Zerlegungen des Gesamtrisikos in Teilrisiken und Sensitivit?ten des Value at Risk gegen?ber ?nderungen der Risikofaktoren behandelt.Der Value at Risk macht keine Aussagen ?ber die Verteilung der hohen Verluste und er ist nicht subadditiv. Die Formulierung von Eigenschaften, die ein gutes Risikoma haben sollte, f?hrt zum Konzept der koh?renten Risikoma e, die im vierten Kapitel zusammen mit ihrem wichtigsten Vertreter, dem Expected Shortfall, vorgestellt werden. Der Expected Shortfall wird als koh?rent nachgewiesen, und seine Berechnung wird f?r normalverteilte und lognormalverteilte Auszahlungen explizit angegeben.
Jedes Kapitel endet mit einer Reihe von Aufgaben, f?r die sich im letzten Kapitel vollst?ndige L?sungen finden.