Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Beziehungen und Familie, Universit t zu K ln (Humanwissenschaftliche Fakult t), Sprache: Deutsch, Abstract: Dass es ausgerechnet die "M nnlichkeit" sein soll, die Schuld daran tr gt, dass allochthone Jugendliche sich kriminell und gewaltt tig verhalten, ist gegenw rtig der sich wiederholende Diskurs, welchen die Medien hervorbringen. Ganz gleich, in welcher Zeitung wir gerade lesen oder welches Fernsehprogramm wir w hlen, die Bilder sind immer einheitlich pr sent: "M nnlichkeit" und Kriminalit t scheinen wie ein unsichtbares Band miteinander verbunden zu sein. Polizeiliche Kriminalstatistiken weisen in ihren j hrlichen Ver ffentlichungen darauf hin, dass es haupts chlich M nner bzw. m nnliche Jugendliche sind, die an Gewaltdelikten als T ter oder Opfer beteiligt sind. (vgl. M ller, 2010) In diesem Zusammenhang wird m nnlich "mit Junge gleichgesetzt und Gewalt gleich m nnlich als gegeben vorausgesetzt". (vgl. Messerschmidt 1993, 1) Eine scharfe Kehrtwende erf hrt diese Debatte jedoch, wenn die Kriminalit t von jungen m nnlichen Migranten in den ffentlichen Medien thematisiert wird. Unter dem Schlagwort "Ausl nder-Kriminalit t" setzt nun dort eine Debatte ein, wo es eben noch um Kriminalit t im Zusammenhang mit "M nnlichkeit" ging. Diese Debatte sieht die "andere" Ethnizit t bzw. Kultur als Begr ndung f r das kriminelle Treiben der jeweiligen Gruppe. Ein Ethnisierungs- bzw. Kulturalisierungsprozess des Problems der Kriminalit t von m nnlichen Jugendlichen und Heranwachsenden h lt somit Einzug in die Thematik. Er schafft eine Kluft zwischen den autochthonen m nnlichen kriminellen Jugendlichen versus jenen der allochthonen Gruppe. Die Legitimation, den Diskurs hinsichtlich der Kriminalit t allochthoner Jugendlichen auch so f hren zu d rfen, findet sich u. a. in der Kulturdifferenzhypothese. Diese beschreibt hegemoniale Kulturen im Herkunfts- und Einwanderungsland als grunds tzlich unterschiedlich und von daher
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