Es ist allgemein bekannt, dass der mediale Temporallappen (MTL) Ged chtnisfunktionen unterst tzt. Es ist jedoch nicht bekannt, ob die MTL-Aktivit t eher mit dem subjektiven Status des Reizes oder mit dem subjektiven Empfinden der Erinnerung zusammenh ngt. In dieser Arbeit wird der objektive Status des Reizes durch eine parametrische Manipulation in genau festgelegten Schritten gesteuert. Bei Gesichtern wurde Morphing angewendet, bei Szenen ein gleitendes Fenster. Durch diesen Prozess wurden unterschiedliche hnlichkeitsgrade mit zuvor untersuchten Zielobjekten von 0 %, 20 %, 40 % oder 60 % erzeugt. Mit dieser Manipulation auf der einen Seite und den subjektiven Reaktionen auf der anderen Seite erfolgt die Trennung zwischen den beiden Faktoren in einem vollst ndig parametrischen Rahmen. Dar ber hinaus erm glicht die Anwendung hnlicher Methoden auf r umliche (d. h. Gesichter) und nicht-r umliche (d. h. Szenen) Reize die Untersuchung einer potenziell wichtigen Unterscheidung hinsichtlich der funktionellen Organisation im MTL. Ergebnisse und Interpretation werden f r drei parallele Experimente vorgestellt: Verhaltens-, EEG- und fMRT-Untersuchungen.
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