Skript aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: keine, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Allgemeinen und im Fall Togo speziell hebt die b rgerliche Literatur die Wohltaten des Kolonialismus hervor (Musterkolonie); eine Darstellung der destruktiven Folgen des Kolonialismus, sprich der Realit t, ist nur selten zu finden. Es wird verschwiegen, dass sich der Kolonialismus prinzipiell gegen die bertragung der am weitesten entwickelten kapitalistischen Bedingungen der Metropole auf die kolonialunterdr ckten V lker richtete und somit stets fortschrittshemmend wirkte. Die grunds tzliche Absicht des Kolonialismus war die Ausbeutung, bei Aufrechterhaltung der Diskrepanz des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungsniveaus. Die Kolonialisten setzten ihren gesamten Machtapparat ein, um die Bev lkerung in Abh ngigkeit zur Metropole zu halten. Im Zuge steigender Ausbeutung lie en die deutschen Kolonialherren Eisenbahnen bauen, richteten Schulen ein, griffen grundlegend in die traditionelle Justiz ein, "missionierten" die Bev lkerung, ... und verbesserten die gesundheitliche Vorsorge. Die Togolesen durften keine eigenen Schulen er ffnen. Ihnen war die Ausbildung zu qualifizierteren Berufen verschlossen. Sie durften nur Markt halten an vorgeschriebenen Tagen und Orten. ... Dieses sind repr sentative Beispiele f r Eingriffe, die bis heute in ihrer Wirkung anhalten und das Leben bestimmen. Immer wieder wird Togo als die deutsche >Musterkolonie
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