Wenn Luft zur Waffe wird, z hlt nur noch, wer l nger atmen kann.
Partys, Lofts, Altbauwohnungen - T ren verriegeln, Fenster geben nicht nach, ein feiner Strahl aus der L ftung. Zur ck bleiben Blutspuren auf Fliesen und die kalte Ruhe eines Plans. Kommissarin Meyer sieht, was andere bersehen: die Stolpersteine vor den H usern, die identischen Eingriffe an den L ftungsgittern, die ritualhafte Sauberkeit. Sie holt Tom dazu, einen angesehenen Historiker. Seine Theorien sind elegant, seine H flichkeit fehlerlos. Vielleicht zu fehlerlos.
Bei einer Begehung ger t Lisa in eine vorbereitete Falle. Zuluft, verriegelte T r, eine Stimme im Raum. Eine Stunde. Drinnen beginnt ein Kammerspiel aus Improvisation, Schmerz und eisiger Ruhe; drau en jagt Meyer gegen die Uhr und gegen ein Narrativ, das jemand anders schon geschrieben hat. Je n her sie kommt, desto klarer wird: Die Tatorte sind Ausstellungen. Die Stadt ist das Museum. Und der Kurator kennt sie besser, als ihr lieb ist.
Masslos ist ein d sterer Psychothriller aus Berlin - filmisch, k rpernah, kompromisslos. F r alle, die Kammerspiele lieben, Katz-und-Maus-Duelle hassen zu unterbrechen und weibliche Perspektiven ohne Rettungsnetz wollen.
Jetzt reinlesen und nicht mehr ausatmen.