Ein Bestandteil des Lebens ist es, dass wir von Anfang an andere Menschen kennen lernen. Gezwungenerma en sozusagen. Die Ersten sind in der Regel die Eltern, dann kommen Geschwister dazu und Verwandte. Sie pr gen uns ohne das zu wissen, aber auch uns bleibt unbewusst, wie viel Einfluss es nimmt was wir sehen, h ren und f hlen. Sp ter werden aus Fremden Freunde, die Liebe macht aus Unbekannten Paare und auch auf lose, nicht so bedeutenden Bekanntschaften treffen wir. Unaufh rlich begegnen wir immer wieder Neuem. An Vieles gew hnen wir uns, an manches nicht. Nicht anders verh lt es sich mit den Menschen, wir lehnen sie ab, sie sind uns gleich oder wir m gen sie, sind mit ihnen befreundet oder hegen gar ein gro es Gef hl der Zuneigung. Ich denke die meisten Dasein werden sich dahingehend hneln, doch dann und wann geschieht etwas Besonderes. Da kann eine Freundschaft geschehen die einer Bruderliebe gleichkommt. Ich habe diese Besonderheit gleich zweimal erleben d rfen. Die erste au ergew hnliche N he verband mich mit meinem Vater, und Peter Kellert war der andere "Ausnahmemensch". Beide M nner hatten dasselbe Sternzeichen, doch beide h tten unterschiedlicher nicht sein k nnen. Mein Vater, ein beraus gebildeter Ingenieur, KFZ Meister und mein erster bester Freund und Peter, ein k rperlicher Riese, ein t towiertes Werbeplakat, ein Schlitzohr vor dem Herrn und doch bervoll an Zuneigung, Loyalit t und hatte man erstmal einen Platz in seinem Herzen, konnte man diesen nie wieder verlieren, nicht einmal ber den Tod hinaus. Als mein Vater von einem auf den anderen Tag starb, hat mich das f nf Jahre eines psychisch "angespannten" Lebens gekostet. Als ich Peter zu Grabe trug neben seiner Frau und seinen Kindern, wei ich bis heute das er noch immer an meiner Seite steht. Dieser Weg zur Erkenntnis war ein ziemlich schwerer und kostet mich gewiss ein paar Jahre meiner eigentlichen Spanne? Sollte es nach dem Tod tats chlich eine andere Daseinsform geben, bin ich mir sich das nicht mein Vater mich dort begr t sondern Peter. Das haben die Beiden gewiss schon abgemacht. Nat rlich darf sich diese Art von "Begr ung" hoffentlich noch lange lange Zeit lassen, doch wenn ich ehrlich bin, beruhigt es mich daran zu glauben, beide Kerle wiederzusehen und in den Arm nehmen zu d rfen. Drei ig Jahre Freundschaft sind eine kleine Generation und doch zu wenig. Felsenfest w rde ich beschw ren, auch noch in dreihundert Jahren mit ihnen befreundet zu sein. Gibt es wirklich mehrere Leben?, sollen sich besonders verwandte Seelen angeblich ja immer wieder begegnen? Ich halte das f r m glich und glaube das mein Papa schon immer irgendwie ein Teil von mir war und Peter schon immer mein Freund, er war es, er ist es und er wird es immer bleiben. Das ist meine Geschichte und die einer Freundschaft die dem wahren Sinn des Wortes sehr sehr nahe kam. Gute Unterhaltung w nscht Ihnen, Marko Wendekamm
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