Die Studie verbindet einen monographischen mit einem systematischen Ansatz: Ausgehend von einer umfassenden Analyse des Werks des Florentiner K nstlers Lodovico Cigoli (1559-1613) untersucht sie die Bedingungen k nstlerischen Schaffens um 1600 - einer Zeit, die durch die Gegenreformation, aber auch durch den Wandel traditioneller Naturauffassungen gepr gt war.
Cigolis Fresko des durchkraterten "Galileo-Monds" in der r mischen Kirche Santa Maria Maggiore ist nur ein Beispiel f r sein Bestreben, konkurrierende Wahrheitsanspr che von Seiten der Theologen, Historiker, Naturforscher, Philosophen und Kunsttheoretiker auszubalancieren und neue Darstellungsformen zu erproben. Zentral ist dabei das Konzept der veritas historica, die h ufig in Konflikt mit anderen Anspr chen an Bilder geriet.
Gedruckt mit Unterst tzung der VG Wort und der Gerda Henkel Stiftung.