Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Humboldt-Universit?t zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: In dem vorliegenden Buch werden literarische Konstruktionen weiblicher Identit?t anhand ausgew?hlter Werke der Literaturnobelpreistr?gerin Elfriede Jelinek untersucht und gleichsam in den literaturhistorischen Kontext "imaginierter" Weiblichkeit gestellt. Dabei wird zun?chst auf die kulturhistorische Tradition und soziopolitisch gewachsene Geschlechterdifferenz eingegangen, die sich jeweils im zeitgen?ssischen literarischen Diskurs niedergeschlagen hat. Jelineks Protagonistinnen zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie sich nicht von dem tradierten Bild weiblicher Identit?t, welches durch den m?nnlich, dominierenden Blick gestaltet wurde, emanzipieren k?nnen. Mit einem sensiblen Gesp?r f?r gesellschaftliche, politische und sprachliche Muster dekonstruiert Jelinek in ihren weiblichen Figuren die Rolle der Frau und zeigt deren Identit?tslosigkeit auf. Die literarische Konstruktion weiblicher Identit?t wird bei Jelinek zur Dekonstruktion des tradierten Weiblichen. Die Darstellung ihrer literarischen Frauenfiguren bieten mithin keinen Entwurf positiver Leitbilder an, sondern entlarven vielmehr den Status der Frau als angeeignetes Objekt, das dem m?nnlichen Subjekt unterlegen ist. Jelineks literarisches Verfahren der Dekonstruktion macht den Mythos der "schein"emanzipierten Frau in der modernen Gesellschaft sichtbar.
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