Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Latinistik - Literatur, Universit t Konstanz, Sprache: Deutsch, Abstract: Seinen etymologischen Ursprung hat die Fabel trotz ihrer griechischen Anf nge im Lateinischen, auch wenn das Wort fabula als Namengeber ebenso wenig eindeutig ist, wie seine griechischen Vorg nger. Sehr fr h erschien die Fabel als literarische Gattung in der r mischen Literatur, zum Beispiel bei Ennius, Horaz und Lucilius. Sie alle nutzten die Fabel als Lehrst ck innerhalb eines Prosa- oder Poesietextes, um eine Botschaft zu transportieren - oft aus aktuellem politischem Anlass und in Verssatiren. Erst Phaedrus, "der die Fabel durch dichterische Formung 'literaturf hig' machte", schuf jedoch ein reines Fabelbuch auf Latein. Probleme mit der Oberschicht aufgrund ihrer zweideutigen Inhalte und Anspielungen hatten seine Vorg nger, wie er gleicherma en. Phaedrus beschreibt in seinen Fabeln hinter vorgehaltener Hand viele negative, menschliche Charakterz ge. Die List und damit verwandte Ph nomene (L ge, Selbstbetrug etc.) wurden hier herausgegriffen und n her betrachtete.
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