Seminar paper de l'ann e 2005 dans le domaine Politique - R gion: Proche-Orient, Universit du Qu bec Montr al, cours: La politique trang re des tats-Unis, langue: fran ais, r sum Die Arbeit f hrt Konzepte aus der kognitiven Forschung auf und untersucht das Akteursverhalten vor und w hrend des Zweiten Golfkrieges. Im ersten Teil werden Grundkonzepte kognitiver Politikforschung vorgestellt: Gruppendenken (Group-Thinking), Self-fulfilling prophecies (selbsterf llende Prophezeiungen), pers nliche und historische Analogien, Bolstering und Wisfhul Thinking (Wunschdenken) stellen Ph nomene dar, die im Golfkrieg immer wieder im Verhalten der US-Administration beobachtbar waren und im Vorfeld sowie w hrend des Konflikts entscheidenden Einfluss auf dessen weitere Entwicklung aus bten. In Krisensituation wird eine auf "Rationalit t" gr ndende Entscheidungsfindung oft erschwert. Stress, der unter Zeitdruck entsteht und auf eine schwierige Situation zur ckzuf hren ist, f hrt nicht selten zu suboptimalen Ergebnissen. Gruppendenken f hrte des fteren zu Fehlwahrnehmungen der US-F hrung. Dies konnte im Vorfeld und w hrend des Konflikts beobachtet werden; letztendlich jedoch beherrschte die US-Administration unter F hrung von George Bush die Lage, was auf die erfahrenen Entscheidungstr ger im Wei en Haus zur ckzuf hren war. Wichtige Entscheidungen, die von Staaten getroffen werden entbehren oft jeglicher Rationalit t. Um irrationales Verhalten theoretisch nachvollziehbar zu machen, eignen sich kognitiv orientierte Ans tze, die nicht systemisch sondern anthropologisch argumentieren die bei der Analyse von Entscheidungsprozessen psychologische Faktoren ber cksichtigen.
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