Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Psychologie - Intelligenz und Lernpsychologie, Note: 2,3, Martin-Luther-Universit t Halle-Wittenberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Leistungsschwierigkeiten in der Schule sind als eine Diskrepanz zwischen den gestellten Anforderungen und den erreichten Leistungen zu betrachten. Unter den Anforderungen versteht man, dass sich jeder Lehrer bestimmte Orientierungspunkte zur Bewertung eines Sch lers setzen muss. Somit hat ein Sch ler Schulschwierigkeiten, wenn er entweder unter dem Klassendurchschnitt liegt oder sich nicht von einem einmal erreichten Niveau weiter bewegt oder die absolut gesetzten Lernziele nicht erreicht. Die Diskrepanz h ngt also von dem Vergleichsma stab ab, der vom Lehrer als g ltig angesehen wird. Daraus ergeben sich die dem zugrunde liegenden Bezugsnormen; die soziale, die individuelle und die sachliche Bezugsnorm. Bei der sozialen Bezugsnorm wird ein Sch ler, der unter dem Durchschnitt seiner Bezugsgruppe (zum Beispiel seiner Klasse) liegt, als leistungsschwach bezeichnet. Hierbei muss beachtet werden, dass die Beurteilung des Betroffenen nur aufgrund der Bezugsgruppe erfolgt, was bedeutet, dass seine Mitsch ler indirekt entscheiden, ob dieser Sch ler als leistungsschwach eingestuft wird oder nicht. Dementsprechend ist eine vern nftige Diagnose nur begrenzt m glich.
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