Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Soziologie - Recht und Kriminalit t, Note: 2,7, Universit t Bielefeld (Fakult t f r Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: In den vergangenen Jahren wurde der Islam in den westlichen Medien vor allem durch einen Begriff gepr gt: Die Scharia. Schlagzeilen wie "Scharia-Polizei ruft eine 'Phase der Bestrafung' aus" oder "Scharia-Polizei vernichtet 240.000 Flaschen Bier" pr gten die Berichterstattung aus muslimische gepr gten L ndern. Aber auch in Deutschland ist das Ph nomen der Scharia-Polizei und somit der Versuch der Umsetzung der Scharia nicht unbekannt: Im September 2014 bildete sich eine Scharia-Polizei in Wuppertal aus einer Gruppe Salafisten, die nachts vor Diskotheken und Spielhallen patrouillierten, sich als "Sittenw chter" betrachteten und Alkohol, Gl cksspiel und Prostitution anklagen. Doch w hrend sich die Scharia in Deutschland auf eine kleine Gruppe Salafisten beschr nkt, gilt sie im Iran in fast allen Rechts- und Gesellschaftsbereichen. Die westliche Berichterstattung ber den Iran beschr nkt sich meist auf Themen wie die Diskriminierung der Frauen und Gewaltanwendung gegen Frauen - Schlagzeilen wie "Irans Mullahs f hren Krieg gegen Frauen" oder "Tausende protestieren gegen S ureangriffe auf Frauen" sind beinahe an der Tagesordnung. Iran-Experten und Menschenrechtler sagen, dass die Lage der Menschenrechte im Iran von Tag zu Tag schlimmer wird. Aber wie sieht es wirklich im Iran aus? Wird durch die Scharia und die damit zusammenh ngende Gesetzeslage Gewalt legitimiert? Wenn ja, wie wird diese Gewalt durch die Scharia erzeugt und wie wird sie ausge bt? Diese und weitere Fragen werde ich in der vorliegenden Hausarbeit beantworten.
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