"Leben und Sterben im August" ist eine autobiografische Erz hlung, die das Leben im Z rcher Oberland der 1970er und 1980er Jahre einf ngt. Die Geschichte verkn pft Kindheitserinnerungen mit einem Portr t einer Gesellschaft im Wandel, gepr gt von den Idealen der 68er-Bewegung, gesellschaftlichen Spannungen und dem Streben nach Integration. Im Zentrum stehen Themen wie Freundschaft, Familie und die Suche nach Identit t, erz hlt aus der Perspektive eines Kindes in einer l ndlichen Schweizer Gemeinde. Die Erz hlung spielt in Russikon, einem Dorf mit klaren sozialen Hierarchien: wohlhabende Einfamilienhaus-Besitzer, ausl ndische Gastarbeiter und traditionelle Bauernfamilien. Der FC Russikon, gegr ndet von italienischen Gastarbeitern, wird zum Symbol der Integration, indem er Kinder aus allen Schichten vereint. Im Mittelpunkt steht die Familie des Erz hlers, die in einer alternativen Wohngemeinschaft lebt. Die Eltern, inspiriert von den 68er-Idealen, suchen ein freies, nicht-konformistisches Leben. Die WG wird zum Treffpunkt f r K nstler, Lehrer und sozial Engagierte, doch Spannungen in der Beziehung der Eltern sowie die Ankunft von Pflegekindern und ehemaligen Drogenabh ngigen bringen Konflikte. Der Erz hler erlebt seine Kindheit als Mischung aus Freiheit und Unsicherheit, gepr gt von idyllischen Sommerferien in S dfrankreich, aber auch von politischen Auseinandersetzungen, etwa als sein Vater f r die sozialistische Partei bei den Gemeinderatswahlen kandidiert. Nach einem schicksalhaften Tag im August, der eine tragische Wende bringt, droht die Wohngemeinschaft auseinander zu brechen.
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