Im 19. Jahrhundert bildeten Eisenbahntrassen und Kan le gleichzeitig Ger st und Motor f r die Stadtentwicklung. Diese Rolle bernehmen heute die globalen Daten- und Warenstr me - so die These der Autorin. Die Material- und Kommunikationsfluss stellt gleichsam die DNA unserer Umwelt dar. Diese Entwicklung hat enorme und zum Teil noch unabsehbare Auswirkungen auf unsere St dte. Logistik-Netze und deren komplexe Struktur machen zunehmend ihren Einfluss in vielen st dtischen Bereichen geltend. Auch Gegenbewegungen zum Internet-Handel - als einem der greifbarsten Ph nomene - formieren sich, wie die allgegenw rtige Kritik an den dazugeh rigen Arbeitsbedingungen und der Trend zum regionalen Produkt zeigen.
Die Autorin beschreibt die aktuelle Entwicklung und geht ihren Auswirkungen auf Architektur, Landschaftsarchitektur und Urbanismus nach: Die Fragen der heutigen Hypermobilit t von Waren wie von Menschen finden Eingang in die Entwurfsarbeit und erzeugen neue Paradigmen f r Architektur und St dtebau. Erste Ans tze einer Integration dieser Aspekte werden beispielhaft an urbanistischen Projekten vorgestellt.
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Architecture