Ziel dieses Buches ist es, das literarische Werden in Lautr amonts Die Lieder von Maldoror zu analysieren, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, wie das Werk innerhalb eines Grenzvorschlags realisiert wird. Ausgehend von den kritischen und theoretischen Studien von Blanchot (2005, 2014), Heraklit (2002), Deleuze (1997, 1988), Deleuze und Guattari (2003, 2009, 1997), Foucault (2009), Nietzsche (2008), Perrone-Mois s (1973) problematisiert es die Sprache als Grenzerfahrung und das literarische Werden, das die Erz hlung aus bt, indem es die im Werk vorhandenen sprachlichen Aspekte analysiert, wie: Elemente der Erz hlung, sthetik des Grotesken, thematische Str me, Intertextualit t, Selbstreferenzialit t, Zweisprachigkeit sowie das Werden von Minderheiten, Werden von Mann und Frau, Werden von Tieren, unter einem Grenzvorschlag in der Ausarbeitung. Lautr amonts Werk, das im 19. Jahrhundert geschrieben wurde, bricht mit den traditionellen sthetischen Normen und Paradigmen der klassischen platonisch-aristotelischen Literatur, durch Abweichung, Metamorphose und die nicht nur physische, sondern auch literarische Gewalt der Cantos. Es handelt sich vor allem um ein Schreiben, das in seinen Grenzen, in seinem Werden immer wieder neu erprobt wird.
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