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Paperback Landsknechte und Söldnerführer: Aus einer noch vorwiegend kriegerisch geprägten Zeit [German] Book

ISBN: 1678138010

ISBN13: 9781678138011

Landsknechte und Söldnerführer: Aus einer noch vorwiegend kriegerisch geprägten Zeit [German]

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Format: Paperback

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Book Overview

Landsknechte und S?ldnerf?hrer - ein faszinierendes Thema f?r Menschen, die (zumindest in der westlichen Welt) heute in einer weitgehend unkriegerischen, ja pazifistischen Gesellschaft leben. Dieses kleine Buch soll denen, die wenigstens f?r eine Besch?ftigung damit offen sind, eine Epoche n?her bringen, die in erster Linie kriegerisch gepr?gt und so gar nicht pazifistisch eingestellt war. Landsknechte und S?ldnerf?hrer setzen gemietete Armeen voraus. Das Aufkommen dieser gemieteten Armeen hatte zwei verschiedene, aber ineinandergreifende Ursachen. Die eine war ein Fehler in der Struktur der Politik des 17. Jahrhunderts: Die Regierungen waren nicht darauf eingerichtet, diesen Berufsstand zu schaffen. Die Entwicklung der Artillerie und der Muskete hatten nicht nur Strategie und Taktik revolutioniert, sondern dar?ber hinaus auch die Zusammensetzung der Armeen. Die Bauerntrupps mit ihren selbstfabrizierten Waffen und die Ritter in ihren gl?nzenden R?stungen konnten dem Feuer einer gut ausgebildeten ersten Linie von Musketieren und ihren Pikenieren ?berhaupt nicht standhalten. Doch auf der anderen Seite konnten Musketiere und Pikeniere nicht ohne Drill und Disziplin eingesetzt werden. Eine eineinhalb Meter lange Vorderladermuskete war nicht eben leicht zu handhaben. So mu te ihr Lauf auf einer gegabelten Holzst?tze ruhen, w?hrend die Ladung losging, und die Pikeniere mu ten die Musketiere beim Nachladen nach jedem Schu sch?tzen. In der klassischen Schlachtformation ging ein Glied Musketiere vor und feuerte, fiel dann hinter eine Reihe von Pikenieren zur?ck und lud nach. Dieser Vorgang hatte mit gr? ter Pr?zision wiederholt zu werden. Es war eine Kriegstechnik, die Organisation und au erdem ein hohes Ma an K?nnen verlangte. Die Kriegf?hrung war in der Tat zu einem Gesch?ft geworden. Selbst au erstande, ein befriedigendes System f?r die Aushebung und den Unterhalt einer solchen Armee zu finden, wandten sich die Staaten an die gro en Unternehmer der Kriegf?hrung - an Berufssoldaten, welche die Dienste ihrer Heere an den Meistbietenden verkauften. Der Krieg war n?mlich zu damaliger Zeit noch mehr als in anderen Epochen ein Gesch?ft und nichts anderes, und so ist es gerechtfertigt, die S?ldner als Handwerker des Todes zu bezeichnen - allerdings ohne die moralisierend-?berhebliche Attit?de heutiger Pazifisten...

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