Fatma Herrmann untersucht in ihrer Studie, wie die interkulturelle Erwachsen- bildung den neuen Herausforderungen der multikulturellen Gesellschaft gerechter begegnen kann. Ihr erkl rtes Ziel ist, eine partizipative Handlungsebene zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft zu finden, die es erlaubt, sich - weils selbst einzubringen und miteinander wechselseitig zu kommunizieren - und zwar angeregt von bildlichen und nicht von sprachlich bestimmten Anl ssen. Im R ckgriff auf Interaktionsmodelle untersucht die Autorin aus sozialpsyc- logischer und kommunikationswissenschaftlicher Sicht die zwischenmenschlichen Beziehungen unter dem Aspekt der Gleichzeitigkeit von interpersoneller, int- personaler und gegenst ndlicher Orientierung unter der Fragestellung, wie geeignet die Modelle sind, die zeitgen ssische Kunst als Interaktionsgegenstand in die int- kulturelle Erwachsenenbildung einzuf hren. Aus der Analyse der Handlungstypen gewinnt sie die Erkenntnis, dass diese aufgrund ihrer rationalistischen Konstr- tionsbedingungen nur eingeschr nkt auf die interkulturelle Interaktionsebene zu bertragen sind. Dabei wird deutlich, dass das subjektive und soziale Handeln um die Merkmale Geschichtlichkeit (als Kontingenzerfahrung mit der Welt) und Kreativit t (als strukturelle Kontingenz von Handlungen) ber den Wert des Narrativen ber- chert werden muss. Indem die Autorin Straubs narratives Modell aus kulturpsycho- gischer Sicht um die bildhaft-pr verbale Mitteilungsart erweitert, wird es offener, zur Selbstreflexion und Interaktion hin leitend. Sie erg nzt es um die zeitgen ssische Kunst als symbolischen Interaktionsgegenstand - nach meinem Verst ndnis der "Durchbruch" zur Theorie des partizipativen Handlungsmodells, die Fatma He- mann anstrebt.
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