F r den norwegischen Anthropologen Fredrik Barth beruht die ethnische Zugeh rigkeit nicht nur auf einer "Gruppe" mit ihrer "Kultur". Ethnizit t basiert auf dem "Kontrast" zu den "Anderen". F r die amerikanische Anthropologin Lila Abu-Lughod war die Anthropologie von Anfang an auf das Studium der u eren "Anderen" ausgerichtet, wobei jede Kultur eine "Ethnographie des Besonderen" ist (denn Kulturen sind alle Ethnographien des Besonderen). Der Begriff der Kultur verst rkt die Unterscheidung zwischen "Kulturen" und verdeutlicht die Unterscheidungen zwischen dem Selbst und dem Anderen (Selbst/Andere). Die Unterscheidung zwischen dem Selbst und dem Anderen ist f r das anthropologische Paradigma von zentraler Bedeutung. Schlie lich hat die amerikanische Anthropologin Sherry Ortner festgestellt, dass es zwar keine Verbindung zwischen "Fragen der Subjektivit t" und "Fragen der Macht" (die "Fragen der Unterordnung" ausl sen) gibt, dass wir aber das Denken aufgeben m ssen, das davon ausgeht, dass die Subjektivit t neutral sein muss (und anfangen m ssen, eine Verbindung zwischen "Subjektivit t" und "Macht" zu sehen).
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