Die Beitr ge dieses Bandes zeigen, dass die seit Mai 1945 berlieferte g ngige Formel des Kriegsendes nicht haltbar ist, da sich kollektive und individuelle Erfahrungen mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nur schwer zusammenfassen lassen. Selbst die einschl gige Meinung vom institutionalisierten Kriegsende im Mai 1945 erwies sich als br chig. Tats chlich endete der Krieg zu diesem Zeitpunkt nur auf dem Papier; f r einige Individuen und Gruppen war er l ngst vorbei, f r andere noch lange nicht.
Dieser Schwierigkeit, das Ende des Krieges in den differenten Auspr gungen und Erscheinungen zu fassen, wird im vorliegenden Sammelband mit unterschiedlichen Methoden begegnet. Die Ergebnisse sollen Anregungen und Grundlagen f r weiterf hrende Diskussionen bieten und zugleich als Beitrag zu laufenden Forschungen zur Thematik des Zeitalters der Weltkriege im 20. Jahrhundert verstanden werden.