Ausgehend von der Idee einer zyklisch verlaufenden Geschichte entfaltet dieses Buch einen weiten historischen Bogen der Moderne. Es zeigt, wie auf Jahrzehnte brutaler Kriege und gesellschaftlicher Ersch tterungen eine kurze Phase der Euphorie und Hoffnung folgte, die schlie lich mit der Jahrhundertwende von Ern chterung und Verzweiflung abgel st wurde. Der Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989 und der Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahr 1991, die das Ende des Kalten Krieges markierten, wurden weltweit mit gro er Euphorie gefeiert.
Das Buch legt dar, dass die Niederlage des sowjetischen Kommunismus durch die westlichen Alliierten zu den folgenreichsten Ergebnissen der Gro m chtekonflikte des 20. Jahrhunderts z hlt - vergleichbar mit der berwindung des Faschismus im Zweiten Weltkrieg sowie der Niederlage der Mittelm chte unter F hrung Deutschlands und sterreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg.
Doch die Hoffnung auf eine friedliche und geordnete Welt nach dem Ende des Kalten Krieges erf llte sich nicht. Vielmehr traten neue globale Herausforderungen hervor: internationale und regionale Konflikte, der fortschreitende Klimawandel sowie weltweite Migrationsbewegungen. Das Buch zeigt, wie die anf ngliche Begeisterung und Zuversicht nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion rasch neuen Problemen und einer erneuten Phase der Verunsicherung und Verzweiflung wichen und somit den historischen Zyklus fortsetzten.
Tripathis wissenschaftliche Genauigkeit in Verbindung mit seiner journalistischen Klarheit macht dieses Buch zu einer wegweisenden Ver ffentlichung, die sich durch ihre Tiefe, Relevanz und die dringende Botschaft auszeichnet, dass wir aus der Geschichte lernen m ssen, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.
Ashok Swain, Professor und Leiter des Instituts f r Friedens- und Konfliktforschung, Universit t Uppsala
Dieses Buch ist ein eindringliches, gut geschriebenes und aufschlussreiches Zeugnis ber Krieg und Konflikte, ihre Ursachen und Dynamiken sowie ihre Folgen und Auswirkungen auf Politik und menschliches Leben.
Nora Sveaass, emeritierte Professorin, Institut f r Psychologie, Universit t Oslo