Der Philosoph Grischa Thomas W. Eichfuss begr ndet in seinem Buch die Kosmologie der W rde: Das Universum ist durchdrungen von W rde. Sie ist Voraussetzung f r die Existenz des Kosmos. W rde existierte bereits vor dem Urknall, durchstr mt die Raum-Zeit und alle Dimensionen des Seins. Da dies so ist, besitzen alle Entit ten der belebten und unbelebten Materie (und alle weiteren Daseinsformen) W rde. Sie sind vollkommen gleichwertig. Keine Entit t steht ber der anderen. Aus dieser Pr misse zieht Grischa Thomas W. Eichfuss den logischen Schluss, dass Tiere und Pflanzen genau so viel Wert sind wie Menschen. Deshalb ist das T ten eines Tieres Mord. Das Schlachten von ber 73 Milliarden Tieren pro Jahr in der Massentierhaltung stellt damit den gr ten Massenmord der Geschichte dar. Tiere sind denkende und f hlende Lebewesen. Sie empfinden Schmerz, Angst und Trauer wie Menschen. All die Verst mmelungen, Qualen und Schmerzen, die klaustrophobischen Lebensumst nde, der Mangel an direktem Sonnenlicht und die Aussicht auf ein kurzes Leben, machen das Dasein der Tiere in der Massentierhaltung zu einem freudlosen kafkaesken Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt. Diese Gesch pfe wie leblose Industrieg ter auszubeuten und zu schlachten ist ein Verbrechen an der Sch pfung. Es ist versuchter Genozid am Tierreich.Als Ausweg aus der Krise entwirft Grischa Thomas W. Eichfuss das Konzept der Technologischen kokratie vor, in der Mensch, Tier und Natur gleichwertige Partner sind. Er schl gt zum Beispiel eine 5-Regel Ethik vor, die festlegt, ob, wie viel und unter welchen Umst nden Fleisch von Tieren gegessen werden darf. Der Autor bejaht den menschlichen Fortschritt. Aber dieser darf niemals auf Kosten der Natur gehen - so wie es jetzt weltweit geschieht. Am Ende seines Buchs ruft Grischa Thomas W. Eichfuss Tier- und Umweltschutzverb nde dazu auf, in allen Bundesl ndern zeitgleich Volksbegehren einzureichen, die den sofortigen Stopp der Massentierhaltung fordern sollen, um diese durch die tierfreundlichen Haltungsprinzipien des kologischen Landbaus zu ersetzen.Grischa Thomas W. Eichfuss schreibt aus einer Perspektive jenseits anthropozentrischer Vorstellungen im Sinne einer sub specie aeternitatis Spinozas. Er berichtet aus der neutralen Sicht eines Philosophen, der ohne Vorurteile analysiert, was er vorfindet. Das Werk besticht durch seine vern nftige Ausgewogenheit und das Vermeiden ideologischer Allgemeinpl tze.
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