Kommunikation über das Todesthema bei Michel de Montaigne: Eine Untersuchung anhand der Essays "Daß Philosophiren sterben lernen heisse" und "Von den [German]
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Neuzeit (ca. 1350-1600), Note: 1,3, Universit t Hildesheim (Stiftung), Veranstaltung: Den Menschen denken, Sprache: Deutsch, Abstract: Dem allt glichen Leben scheint der Tod heute so fern wie nie. Das Thema ist in hohem Ma e individualisiert. Zwar findet in der ffentlichkeit eine Form der Enttabuisierung statt, bedenkt man beispielsweise die hohen Zahlen von Kriegs- und Unfalltoten, die t glich die Nachrichten f llen oder die martialischen Todesszenarien in Videospielen und Blockbustern auf den Kinoleinw nden. Vergleichbares zeigt die seit mehreren Jahren umstrittene Debatte um Sterbehilfe, ebenso wie der arglos anmutende Umgang mit Symbolen des Todes, wie dem Totenkopf als Schmuckst ck oder Tattoomotiv. Die Allgegenwart offenbart dabei jedoch eher eine Distanzierung, die sich in konsumistischer Banalit t durch konomisierung und Medialisierung des Themas zeigt. Sokrates' Gespr ch in Platons Dialog "Phaidon" bezieht sich auf die Themen des Todes und des Weiterlebens und enth lt philosophische Grundgedanken ber die Unsterblichkeit der Seele. Nicht zuletzt sind die Ausf hrungen des Sokratessch ler zum Todesthema evident, weil sie vom letzten Lebenstag des antiken Philosophen berichten, bevor er durch das Gift des Schierlingsbechers sterben soll. Vor diesem Hintergrund sind die berlegungen einzelner Philosophen der Geschichte zum Todesthema interessant. Die vorliegende Arbeit kann und will jedoch kein Kompendium darstellen, das repr sentative philosophische Todesdiskurse von der Antike bis zur Gegenwart nachzeichnet. Es soll exemplarisch ein Text des bis heute einflussreichen Autors aus dem fr hen 17. Jahrhundert von Michel de Montaigne untersucht werden, der sich sowohl inhaltlich als auch formal auf vielf ltige Weise dem Todesthema ann hert. Hierbei muss gleichsam vorangestellt werden, dass der Autor der vorliegenden Arbeit Montaigne als Philosophen und Literaten versteht, ohne dabei di
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