Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Politik - Grundlagen und Allgemeines, Note: 1, Justus-Liebig-Universit t Gie en (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Politische Grundlagen, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Literatur wird die Idee der Selbstverwaltung antiken Stadtstaaten und Gilden zugeschrieben. Auff llig oft wird in diesem Zusammenhang das germanische Dorf und die Stadt im Mittelalter erw hnt: "Die ersten d rflichen Siedlungsgemeinschaften hatten genossenschaftlichen Charakter. Die Genossenschaft entwickelte sich auf der Grundlage gemeinsamen Grundbesitzes und sesshaften Ackerbaus sowie aus dem Bed rfnis, sich gemeinsam vor fremden Angreifern zu sch tzen und sich im Alltag gegenseitig Hilfe zu leisten." Wichtige Angelegenheiten und Bed rfnisse der d rflichen Gemeinschaft wurden von einer Versammlung stimmberechtigter Bauern entschieden. Besonders die Nutzung von Grundverm gen, die Ordnung des Zusammenlebens und die Dorfverteidigung sind Bereiche, die von der Dorfversammlung geregelt wurden. Ein gew hlter Vorsteher erledigte die Gesch fte der Dorfgemeinschaft. Die Freiheit der Dorfgemeinschaft ging mit dem Erstarken des Grundherrentums und des Lehenswesens im fr hen Mittelalter weitgehend verloren, die Bauern wurden von den Grundherren abh ngig.
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