Als die P pste im 13. Jahrhundert damit begannen, eine eigene weltliche Herrschaft in Mittelitalien zu errichten, sahen sie sich schnell mit einem spezifisch kommunalen Ph nomen konfrontiert: Die St dte im Patrimonium Petri koordinierten ihre politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Beziehungen vornehmlich durch vertraglich gesicherte B ndnisse, societates in der Quellensprache. Die Studie analysiert erstmals die diplomatische Praxis, die rechtliche und schriftliche Ausgestaltung und die Umsetzung der ber einhundert aus dem 13. Jahrhundert berlieferten kommunalen B ndnisse. Das Beispiel der umbrischen Stadt Perugia zeigt, welche Funktion die Vertr ge in der Politik einer Kommune einnehmen konnten, wie die societates auf regionaler Ebene wirkten und wie die R mische Kirche mit den B ndnissen umging, die teils toleriert, gef rdert und f r eigene Ziele genutzt, teils verboten und bek mpft wurden. Die Arbeit besch ftigt sich damit nicht nur mit einem bislang wenig beachteten Aspekt der Geschichte des mittelalterlichen Kirchenstaates, sondern f gt sich in neuere Forschungsdiskurse zur italienischen Kommune und zur Organisation von Herrschaft im Mittelalter ein.
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