Eine Streitschrift f r die, die sehen wollen, was die Emp rung verdeckt. Die Debatte um K nstliche Intelligenz in der Kunst wird gegenw rtig nicht von denen gef hrt, die mit ihr arbeiten, sondern von denen, die ber sie schreiben, oft ohne sie zu kennen. Hermann Selchow tritt aus diesem Schweigen heraus. In f nf Essays zeigt er, warum die heftigen Urteile ber KI-Kunst mit falschen Begriffen operieren, was die Hexenjagd auf KI-Autoren ber das Publikum selbst verr t - und worin der wirkliche Unterschied zwischen Mensch und Maschine in der Kunst besteht. Von Platons Mimesis-Verdacht bis zu den KI-Detektoren deutscher Klassenzimmer, vom Fall der Autorin Mia Ballard bis zu den BookTok-Regalen der Buchhandlungen: Selchow pr ft die Argumente der KI-Kritik an ihren eigenen Ma st ben und legt offen, was unter dem Streit um die Maschine in Wahrheit verhandelt wird. Eine Verteidigung der verantwortlichen Arbeit mit KI, die zugleich sch rfer gegen die Auto-Generate-Flut argumentiert als ihre pauschalen Kritiker. Im Zentrum steht eine einfache Unterscheidung: Nicht Mensch gegen Maschine, sondern Urteil gegen Automatismus. Wer urteilt, ist Autor. Wer nur durchreicht, ist es nicht - mit oder ohne KI. Eine dritte Position zwischen den Lagern. Geschrieben aus der Praxis, f r die, die denken wollen, statt emp rt zu sein.
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