Die Studie beleuchtet das System der Zwangsarbeit und des Terrors im Kautschukhandel, das der belgische K nig Leopold II. im Unabh ngigen Staat Kongo (dem Gebiet der heutigen Demokratischen Republik Kongo, damals unter dem Namen Zaire bekannt) im Zeitraum von 1885 bis 1908 durchf hrte. Ziel war es, den Export und die Gewinnung von Kautschuk voranzutreiben. Die Ernte dieses Produkts erfolgte jedoch unter Anwendung von Gewalt. So wurden einheimische Arbeiter rekrutiert und zur Sklaverei gezwungen, um die erforderlichen Mengen an Kautschuk zu sammeln, wobei sie den Launen der Beamten des Unabh ngigen Staates Kongo ausgeliefert waren und bei Nichtbefolgung mit schweren Strafen wie der Amputation der H nde rechnen mussten. Er verfolgte eine Monopolpolitik in diesem Handel und erlie mehrere Gesetze, die den Kongo zu einem landwirtschaftlichen Betrieb zum Nutzen der Krone und des pers nlichen Eigentums des K nigs machten. Ab 1892 f hrte er das System der Fronarbeit f r die Bev lkerung ein, das sp ter als "Kautschuk-Terror" bekannt wurde; dieses Ausbeutungssystem forderte um die Wende zum 20. Jahrhundert Millionen von Toten und Verletzten.
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