AUFBAU DER UNTERSUCHUNG Dem Verbraucher ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend unterstellt worden, da er seine konomischen Entscheidungen irr at ion a I treffe. Stellvertretend f r viele derartige u erungen sei eine besonders pr zi- se Formulierung von Mitchell erw hnt, die seinem 1931 in deutscher Sprache ver ffentlichten Werk ber die Konjunkturen entnommen wurde: "Die psychologischen Kategorien, nach denen sich die Nachfrage der Konsumenten verstehen l t, sind Gewohnheit, Nachahmung und Sugge- stion - nicht berlegte Auswahl"l). Die berw ltigende Resonanz, die der Alarmruf des Amerikaners Pack- ard in bezug auf die T tigkeit der als "geheime Verf hrer"2) attackierten Motivforscher in der breitesten ffentlichkeit der gesamten westlichen Welt gefunden hat, deutet darauf hin, da die Irrationalit t der Konsu- mentenhaltung allgemein als erwiesen gilt, denn der Versuch, den Ver- braucher zu manipulieren, erh lt nur eine Chance, wenn eine psycholo- gische Struktur der Wirtschaftssubjekte vorausgesetzt wird, die der Ra- tio keine oder nur eine untergeordnete Rolle bei der konomischen Ent- scheidungsbildung einr umt. So sicher, wie gemeinhin angenommen wird, ist die Irrationalit t des Kaufverhaltens der Verbraucher keineswegs erwiesen. Diese Abhandlung setzt sich das Ziel, zu den Bem hungen um eine empirische Verifizie- rung oder auch Widerlegung der diesbez glichen Hypothese beizutragen. Dabei wird aus konventionellen Gr nden "R at ion a li t t" zum Leit- begriff der Analyse gew hlt, denn im Rahmen der Wirtschaftswissen- schaft bildet das sogenannte Rationalprinzip eine der grundlegenden Pr - missen, deren Zweckm igkeit zwar h ufig bestritten wird, die sich aber dessenungeachtet bisher gegen ber allen Einw nden behauptete.
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