Gottsched setzt wie in den vorangegangenen Jahren seine poetischen F higkeiten gezielt ein, um sein Renommee am Wiener Kaiserhof und ebenso bei dem s chsischen Kurprinzenpaar zu wahren. Nachdem seine Kritik der anonym ver ffentlichten M moires pour servir l'histoire de Brandebourg des preu ischen K nigs Friedrichs II. Gottscheds Ansehen in Berlin besch digt hatte, organisierte er in konspirativer Manier eine genauere historische Untersuchung und Widerlegung der M moires, wie die Briefe des 16. Bandes zum ersten Mal berhaupt zu erkennen geben. Literarische Ereignisse wie die Gr ndung einer schlesischen Gelehrtenzeitschrift oder die umgehende kulturelle Aneignung des in Paris erfolgreichen Dramas C nie durch die bersetzung der Luise Adelgunde Victorie Gottsched kommen ebenso zur Sprache wie Gottscheds Beanspruchung als Vermittler f r Verlage, Rezensionen oder Arbeitsm glichkeiten. W hrend bekannte Korrespondenten weiterhin mit vielf ltigen Nachrichten aus Wien oder K nigsberg aufwarten, wenden sich neue Briefpartner, u. a. aus Potsdam, Gotha, Dresden und Melk, mit literarischen Ambitionen und Informationen an Gottsched. Im Band 16 beginnt auch der umf ngliche Briefwechsel mit Christoph Otto von Sch naich, dessen Epos Hermann, oder das befreyte Deutschland mit Gottscheds R ckkopplungen f r die Ver ffentlichung vorbereitet wird.
F r die B nde wird von den Herausgeber/-innen ein breites Angebot an Zusatzmaterialien zur Verf gung gestellt. Dieses beinhaltet ein Korrespondentenverzeichnis sowie umfangreiche Gesamtregister der Abk rzungen, Absender, Briefe, Personen und erw hnten Schriften. Die Materialien, welche bei Neuerscheinung weiterer B nde stets aktualisiert werden, k nnen Sie kostenfrei herunterladen. Sie finden die Materialien auf der Reihenseite.