Von den 218 Briefen geh ren 126 zur Korrespondenz mit dem Reichsgrafen Ernst Christoph von Manteuffel, dem engagierten M zen der Wolffianer und Haupt der Berliner Alethophilengesellschaft. In Berlin wie in Leipzig setzte man die gr ten Erwartungen in den preu ischen Thronfolger Friedrich II. Man sah in ihm den Roi-philosophe, der der Vernunft in Gestalt der Wolffschen Philosophie zum Sieg verhelfen wird. Die Briefe dokumentieren die Entstehung von Gottscheds vernunftgem er Predigtlehre und den Umgang mit den Satiren auf die Wolffgegner, die L. A. V. Gottsched verfa t hatte. Gottscheds Reden auf Martin Opitz und auf das Buchdruckjubil um fanden im Briefwechsel eine starke Resonanz und inspirierten Korrespondenten zu hnlichen Unternehmungen. Die Briefe Jakob Bruckers gew hren Einblick in Planung und Entstehung des Bilder=sals, des gro en Portr t-Biographiewerkes zur zeitgen ssischen Gelehrtengeschichte, in das bald auch das Ehepaar Gottsched Eingang fand.
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