Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich P dagogik - Allgemein, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Ergebnisse der vorliegenden Studie ergeben eine allgemein niedrige Gewaltbereitschaft der Jugendlichen: mehr als 90% der Befragten lehnen Gewalt als Mittel zur Konfliktl sung ab. Den Aussagen, die einen gewaltfreien Umgang miteinander propagieren, wird von den 15- bis 20-J hrigen (mehr als) dreimal so oft zugestimmt als Gewalt akzeptierenden Aussagen. Im Vergleich zu den Resultaten der Jugend-Wertestudie 2000 zeigt sich deutlich, dass das Gewaltpotenzial der Jugendlichen zur ckgegangen ist. Ein negativer Zusammenhang ergibt sich zwischen der Gewaltbereitschaft und dem Alter: ltere Befragte sind demnach weniger bereit, Gewalt in Form von Schl gen anzuwenden, dies trifft ebenso auf die StudentInnen im Vergleich zu den Sch lerInnen zu. Bei den weiblichen Jugendlichen sind gewaltt tige Auseinandersetzungen und insbesondere Schl gereien weit weniger oft anzutreffen als bei Burschen. Beinahe 80% haben pers nliche Gewalterfahrungen angegeben. Verbale Gewalt ist dabei die am h ufigsten erlebte Gewaltform und wurde von zwei Drittel aller Jugendlichen bereits erlebt, k rperliche Gewalt dagegen von der H lfte der Befragten. Verbale Gewalt tritt nach Angaben der Jugendlichen vor allem in der Schule auf. Dort erleben mehr m nnliche Befragte k rperliche Angriffe, w hrend weibliche Jugendliche eher von verbalen Attacken betroffen sind als Burschen. K rperliche Gewalt wird vor allem au erhalb von Schule/Arbeit/Familie erlebt, lediglich Ohrfeigen kommen zuhause am h ufigsten vor.
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