John Williams: Der letzte Romantiker
Das Leben und die Musik des Mannes, der der Welt das Fliegen lehrte.
Er schenkte uns den Klang des Staunens, des Schreckens, der Trauer und der Hoffnung.
Zwei Noten, die uns Angst vor dem Wasser machten.
Neun Noten, die einen Mann fliegen lassen.
F nf Noten, die eine T r zu den Sternen ffneten.
Eine Geige, die die Erinnerung an sechs Millionen Seelen in sich trug.
Dies ist die Geschichte von John Towner Williams: dem sch chternen Jungen aus Queens, der auf einem Milchkarton stand, um an das Klavier zu gelangen, und der zur letzten lebenden Br cke zwischen dem Goldenen Zeitalter Hollywoods und dem Kino von heute wurde.
Vom "Der wei e Hai"-Motiv, das an einem einzigen Nachmittag entstand, bis zum "Schindlers Liste"-Thema, das Orchester zum Schweigen brachte; vom Fahrradflug ber den Mond bis zu dem Moment, als Luke Skywalker zwei Sonnen untergehen sah; vom leisen Klavierst ck, das in "Die Fabelm nner" die Erinnerung an seine Mutter darstellt, bis zu den neuen Konzerten, die er mit 93 Jahren immer noch urauff hrt; dieses Buch begleitet jeden Schritt dieser Reise.
Hier sieht man Williams am Omaha Beach, der entscheidet, dass Krieg keine Trommeln braucht.
Hier sieht man ihn um 4 Uhr morgens in Tanglewood, wie er "Hedwigs Thema" schreibt, w hrend drau en vor dem Fenster Gl hw rmchen blinken.
Hier sieht man ihn mit 93 Jahren, barfu auf dem Dirigentenpult in Berlin, wie er die Musik dirigiert, die er sich zum ersten Mal ausgemalt hatte, als Truman Pr sident war.
Kein Hype. Keine F llstoffe.
Einfach die intime, Szene f r Szene erz hlte Geschichte, wie ein stiller Mann die gro e romantische Symphonie ber neun Jahrzehnte, dreiundf nfzig Oscar-Nominierungen und eine weit, weit entfernte Galaxie hinweg am Leben erhielt.
Denn f r John Williams ist der Tiefpunkt niemals das Ende.
Das ist erst der Anfang von dem, was noch kommen wird.
John Williams: Der letzte Romantiker