"The ABC of Politics" wurde Lockes politische Philosophie schon von seinen Zeitgenossen genannt. Locke legt nicht nur dar, weshalb man den Naturzustand verlassen soll - der Staat garantiert den Schutz von Leben, Freiheiten und Verm gen - sondern auch, was ein guter Staat konkret zu leisten hat: Der Staat soll die Individuen vor Angriffen ihrer Mitb rger und fremder M chte sch tzen, aber auch vor sich selbst. Lockes anti-absolutistische Staatstheorie zeigt auf, wie die Macht politischer Institutionen begrenzt werden kann: durch Gewaltenteilung, feststehende Gesetze, unparteiische Richter und die Abh ngigkeit vom Vertrauen der Gesellschaft, dessen Verletzung zum Widerstand berechtigt. Insbesondere die "Zweite Abhandlung ber die Regierung" ist damit nicht nur ein zentrales Dokument politischen Denkens des 17. Jahrhunderts, sie hat etwa die Entstehung der amerikanischen Verfassung gepr gt und beeinflusst bis heute die Debatten um Republikanismus und Liberalismus. Dieser Band liefert einen kooperativen Kommentar zu allen wichtigen Themen der "Zwei Abhandlungen". Die Beitr ge folgen im Wesentlichen der Gliederung der wirkungsm chtigeren "Zweiten Abhandlung" und bieten durch ihre kritischen Analysen wertvolle Anregungen f r Studium und Diskussion der Theorie Lockes. Mit Beitr gen von Wolfgang von Leyden, Bernd Ludwig, Peter Niesen, Francis Oakley, Birger Priddat, Michaela Rehm, Michael Schefczyk, Ludwig Siep, A. John Simmons und Simone Zurbuchen.
Related Subjects
Philosophy