Jonas war mein bester Freund, obwohl ich ihn nur selten mit diesem Allerweltsnamen anredete, der sich in unserer Schulklasse eingeb rgert hatte. Irgendwann hatte ich begonnen, ihn mit Johannes anzusprechen, seinem ins Taufregister und ins Buch des Standesamts eingetragenen Vornamen, und er hatte nicht abgewunken. Dazu war er wohl viel zu intelligent, ja ich m chte sogar behaupten, dass er mir in Bezug auf die menschliche Reife turmhoch berlegen war. Schulfreundschaften halten nicht immer ewig - das muss auch der Erz hler dieses Romans erkennen; und wenn sich eine Frau zwischen zwei Schulfreunde dr ngt, verschieben sich Priorit ten. Wege trennen sich, aber Erinnerungen bleiben. Doch sie ver ndern sich: Der, der sich in seiner Jugend unterlegen f hlte, meistert - wenn der Vergleich unwichtig wird - die Unw gbarkeiten des Lebens manchmal besser als jener, der damals berlegen schien. Doch das unsichtbare Band der Freundschaft fragt nicht nach ber- oder Unterlegenheit, nach Schuld und Vergebung. Es ist einfach da, auch wenn es verloren scheint ... Norbert Heinrich Holl beschreibt in "Johannes, der Ire" eine Coming-of-Age-Geschichte ber das Hohe Lied der Freundschaft, die auch dann Bestand hat, wenn man glaubt, sie verspielt zu haben.
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