Trotz vielf?ltiger Ablenkungen ist die Mathematik in den knapp 300 St?cken der Korrespondenzen dieses Bandes wieder ein dominantes Thema. Mehrere Auseinandersetzungen begleitet Leibniz beratend: zwischen P. Varignon und M. Rolle um Grundlagen und Korrektheit des Differentialkalk?ls sowie zwischen Joh. Bernoulli und G. Cheyne um dessen Lehrbuch zum newtonschen Fluxionskalk?l. Mit gemischtem Erfolg versucht Leibniz seine Briefpartner f?r die Bin?rrechnung zu begeistern. In J. Hermann und Chr. Wolff gewinnt er neue, langj?hrige Korrespondenzpartner. Wissenschaftspolitisch macht Leibniz seinen Einfluss bei der Besetzung des Galilei-Lehrstuhls in Padua und Bestrebungen, in Dresden eine Soziet?t der Wissenschaften zu gr?nden, geltend. Nach dem Ende der Kontroverse ?ber die Dynamik wendet sich Leibniz' Korrespondenz mit D. Papin technischen Fragestellungen zu. Im Zentrum des umfangreichen Briefwechsels mit R. Chr. Wagner stehen die von diesem beaufsichtigten Arbeiten an Leibniz' Rechenmaschine. Auch nach der protestantischen Kalenderreform von 1700 bildet die Kalenderrechnung in der Korrespondenz mit Astronomen sowie mit Mitgliedern der p?pstlichen Kalenderkongregation ein wichtiges Thema des Bandes.