Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Semiotik, Pragmatik, Semantik, Note: 1,0, Ernst-Moritz-Arndt-Universit t Greifswald (Institut f r Deutsche Philologie), Veranstaltung: Vagheit und Merhdeutigkeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Dass der Mensch des L gens f hig ist, ist ohne Zweifel. Dass er sich dieser F higkeit auch im Alltag gerne bedient, ist ebenso wenig zu hinterfragen. Aber wie genau geht das vonstatten? Was tut der Mensch, wenn er l gt? Ist eine L ge ein rein moralisches Ph nomen oder bestehen sprachliche Besonderheiten? Hilft uns Sprache beim L gen oder sind gar einige W rter an sich l gnerischer Natur? Generell gesehen gelten L gen in unserer Kultur als etwas Negatives. Nat rlich gibt es die vielen kleinen Notl gen im t glichen Leben, die kaum weiter Beachtung finden, da sie selten wirklich negative Auswirkungen haben. Oder etwa die leichten bertreibungen und Ausschm ckungen pers nlicher Geschichten und Anekdoten, mit Hilfe derer wir uns profilieren m chten. Manchmal ist eine L ge sogar etwas Gutes, wenn dadurch die Gef hle eines Freundes geschont werden, weil die Wahrheit wieder einmal zu hart und schmerzhaft ist. Schon daran l sst sich ein Spannungsverh ltnis zwischen L ge und Wahrheit erkennen. Fraglich ist jedoch, ob auch vermeintlich unabsichtlich geschehene Irrt mer als L gen betrachtet werden k nnen, beziehungsweise inwiefern sie sich sprachlich und moralisch von L gen abgrenzen. Es sei vorangestellt, dass Denken und Wirklichkeit in Verbindung stehen und die Verwendung von Sprache im allt glichen Leben stark beeinflussen. Thema dieser Arbeit soll es sein, mit Hilfe der Linguistik zu verdeutlichen, was L gen und Irrt mer sind und was f r sprachliche Prozesse und Eigenarten beide Ph nomene ausmachen.
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