Intensivma?nahmen geh?ren zu den fachlich kontrovers diskutierten Ma?nahmen der Kinder- und Jugendhilfe. Einerseits richten sie sich an jene jungen Menschen, die durch regul?re Ma?nahmen der Kinder- und Jugendhilfe nicht mehr erreicht werden k?nnen und sollen somit den individuellen Bedarfen junger Menschen nachkommen. Andererseits zeichnen sich Intensivma?nahmen durch einen stark repressiven Zugriff auf junge Menschen aus und folgen scheinbar der Logik einer immer ein bisschen engeren und exklusiveren Ma?nahme. In diesem Zugriff auf junge Menschen wird jedoch ein Spannungsfeld sichtbar, welches sich zwischen p?dagogischen Standards wie dem Aufbau einer tragf?higen auf Freiwilligkeit beruhenden p?dagogischen Beziehung einerseits und gesellschaftspolitischen Forderungen nach einer repressiven Normverdeutlichung andererseits aufspannt. In der empirischen Analyse wird dieses Spannungsfeld aus der Perspektive der jungen Menschen in den Blick genommen und der Frage nachgegangen, inwiefern Intensivma?nahmen f?r die jungen Menschen zu Erziehungsorten werden k?nnen. Mit Bezug auf den Capabilities-Approach ist die Frage erkenntnisleitend, inwiefern Intensivma?nahmen zu einer Erweiterung der individuellen Handlungsm?glichkeiten beitragen k?nnen oder weitere gesellschaftliche Ausschlusserfahrungen evozieren.
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