Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Religion, Note: 1,0, Universit?t Trier (Soziologie), Veranstaltung: Hauptseminar: Das Konzept der Interkulturalit?t, Sprache: Deutsch, Abstract: In der bundesdeutschen ?ffentlichkeit und in der einschl?gigen Literatur wird h?ufig davon ausgegangen, dass Integrationsprobleme auf Kultur und Religion beruhen. Die Ausgangsproblematik ist hierbei, dass eine christlich eingef?rbte s?kulare Mehrheitsgesellschaft einer (zahlenm? ig t?rkisch dominierten) muslimischen Minderheit gegen?ber steht. H?ufig werden der Islam und die Muslime mit einer in einigen L?ndern praktizierten radikal-fundamentalistischen Auspr?gung gleichgesetzt, insbesondere nach dem 11. September 2001 und auch durch die Anschl?ge von London, welche von anscheinend "eingeb?rgerten" und "integrierten" jungen Muslimen durchgef?hrt wurden. Dabei wird nicht beachtet, dass in vielen islamischen L?ndern seit langem eine Trennung zwischen Staat und Religion besteht. Trotz der inzwischen 40j?hrigen Migration von Muslimen ist das Wissen ?ber den Islam in der deutschen ?ffentlichkeit gering geblieben. Es wird gr? tenteils die These vertreten, Muslime wollten sich nicht integrieren, um ihre "kulturelle Identit?t" nicht zu verlieren, oder sie k?nnten sich nicht integrieren, da der Islam dies nicht zulasse. Stehen sich hier islamische Religion und Rechtsstaat, Tradition und Moderne, homogene und pluralistische Gesellschaft gegen?ber? Sind Muslime nicht gewollt, ist es ihnen nicht erlaubt oder liegt es an der autochthonen Bev?lkerung? Ich beziehe mich in meiner Seminararbeit auf in Deutschland lebende T?rken, muslimischen Glaubens, da diese den gr? ten Anteil der in der BRD lebenden Muslime ausmachen.
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