Mit Handlungsweisen wie Eheschlie ungen und Staatsgr ndungen, die selbst neue Realit ten erschaffen, mit Eigenschaften wie Vereinsmitglied oder Vorstandsvorsitzender eines Unternehmens zu sein, die normativ zur Geltung kommen, mit Artefakten wie Banknoten, Uniformen oder Verdienstorden, deren Identit tsbedingungen nicht einfach an ihrem physikalischen Substrat festzumachen sind, stellt die soziale Wirklichkeit eine Herausforderung f r jede Ontologie dar. Und dies nicht nur, weil sich die Vielfalt der zu ber cksichtigenden Entit ten als kaum bersehbar erweist, sondern vor allem weil unklar ist, welche ontologischen Konzepte - seien sie revision r oder deskriptiv - hier berhaupt greifen und welcher explanatorische Wert ihren Kategorien zuw chst. In aller Sch rfe stellen sich diese Fragen dann f r soziale Entit ten wie Institutionen, die ber ihre ad quate ontologische Beschreibung hinaus noch nach einer Erkl rung f r ihre Identit t durch alle Ver nderungen hindurch - vom Eigenschaftswechsel bis hin zur zeitweisen Unterbrechung ihrer Existenz - verlangen. Die Beitr ge des vorliegenden Bandes versuchen dieses bisher vernachl ssigte Forschungsgebiet zu erkunden, in seinem Umfang zu vermessen und in Problemzonen aufzuteilen, f r die erste L sungsans tze entwickelt werden.
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