Instabile Staatlichkeit erkl?rt sich nicht nur mit kolonialen Erblasten, sondern auch mit unberechenbaren Guerillataktiken. Durch sie, aber auch durch eigene norm-widrige, repressive Reaktionen droht der Staat in einem innerstaatlichen Krieg seinen Anspruch auf Steuerungsf?higkeit und Legitimation zu verlieren. Dieses Buch analysiert am Beispiel des Senegals und unter Anwendung neuerer Theorien zu Staatlichkeit und Kriegswandel seit dem Ende des Ost-West-Konflikts, inwiefern Rebellenkonflikte Staatsversagen versch?rfen k?nnen. Neben Kriegstaktiken, die auch im medienunwirksamen Casamance-Konflikt ihren Ausdruck finden, stellen dar?ber hinaus Autonomie- und Sezessionsbestrebungen den herrschaftlichen Staatsverband in Frage. Daher gilt es die Auswirkungen rebellischer Kampftaktik mit den drei Schl?sselkategorien "Territorialit?t", "Staatsgewalt" und "Staatsnation" zu erfassen. Solche Kleinkriege, die auf den ersten Blick rein innerstaatlich erscheinen, k?nnen weit reichende destruktive Ausstrahlungseffekte auf die gesamte Region zeitigen. Daran anschlie end werden regionalspezifische Konfliktregulierungs- und Staatsstabilisierungsstrategien vorgeschlagen, um den Delegitimierungsprozess staatlicher Autorit?t aufhalten und die Gesamtregion befrieden zu k?nnen.
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