Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fach bergreifend), Note: 2,0, Ruhr-Universit t Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Nicht immer stimmt das explizit Gesagte mit dem eigentlich Gemeinten berein. Vor allem stellt dies auf formaler Ebene ein Problem f r die Linguistik dar, denn die formale Sprache kann ausschlie lich das beinhalten, was auch explizit ge u ert wird. Grice kritisiert in "Logic and Conversation" (1975) die Annahme, dass es einen Unterschied zwischen formaler und nat rlicher Sprache gibt. Er f hrt hierzu eine zus tzliche Bedeutungskomponente, welche er als Implikatur bezeichnet, ein, die f r ihn den scheinbaren Unterschied erkl rt. Dass sich ein H rer von dem Gesagten des Sprechers eine Implikatur erarbeiten kann, erkl rt er damit, dass Konversationsteilnehmer aufgrund rationalen Verhaltens einem sogenannten Kooperationsprinzip folgen und sich auch gegenseitig unterstellen, diese zu befolgen. Sobald es so scheint, als w rde ein Sprecher gegen das Kooperationsprinzip versto en, sucht der H rer Grice zu Folge intuitiv eine Erkl rung f r dieses Verhalten, welche er mit der Implikatur, d.h. mit der vom Sprecher zus tzlich gemeinten (implikatierten) Bedeutungskomponente, begr nden kann.
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