Anlasslich des 130. Todestags von Karl Marx im Marz 2013 zeigt das Stadtmuseum Simeonstift Trier eine umfangreiche Sonderschau, die sich als wichtige Etappe zur Vorbereitung seines 200. Geburtstags im Jahr 2018 versteht und die Rezeptionsgeschichte seines Portrats als Thema der politischen Ikonographie in den Mittelpunkt stellt. Unabhangig von seiner historischen und politischen Bewertung ist Karl Marx bis heute der weltweit bekannteste Trierer. Prasent ist er auch nach wie vor im Bild, das zur Chiffre wurde. Karikaturen greifen sein markantes Gesicht mit dem weissen Vollbart auf, Marx erscheint in YouTube-Filmen und aktuellen Werbespots ebenso wie in der Hochkunst, beispielsweise in Werken von Frida Kahlo, Alfred Hrdlicka, Johannes Grutzke oder Jonathan Meese. Die Ausstellung untersucht die Umstande und Wege, die das Portrat zur Ikone werden liessen und fragt nach den Voraussetzungen und Auswirkungen bis in die Gegenwart hinein. Ikone Karl Marx ist ein Gang durch fast anderthalb Jahrhunderte einer facettenreichen, in erster Linie politischen Ikonographie, angefangen in Zeiten, in denen die Fotografie an Bedeutung gewann, bis zur internationalen Ausbreitung seines Bildes im Einflussbereich des Kommunismus oder in aktuellen Zeugnissen von Werbung und Web. Berucksichtigt werden auch Gebrauchsgegenstande, die mitunter den Charakter von Devotionalien haben. Katalog zur Sonderausstellung im Stadtmuseum Simeonstift Trier vom 17.03. bis zum 18.10.2013 Karl Marx in Kunst und visueller Kommunikation: ikonographische Bestandsaufnahme und kulturhistorischer Beitrag zur Bildanthropologie und politischen Ikonographie
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