Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. L nder - Neueste Geschichte, Europ ische Einigung, Note: 1,3, Universit t Leipzig (Lehrstuhl f r Ost- und S dosteurop ische Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der "Deutschen Wiedervereinigung" sind ber 200 000 Menschen aus den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion in die Bundesrepublik Deutschland migriert. Die Grundlage dieser sowjetisch-j dischen Migration bildete das Kontingentfl chtlingsgesetz, welches vom 9. Januar 1991 bis 31. Dezember 2004 unver ndert G ltigkeit besa . Im Rahmen dieses Gesetzes durfte jeder ehemalige Sowjetb rger, der j dische Identit t nachweisen konnte, verh ltnism ig unkompliziert in die BRD einreisen, hier einen dauerhaften Aufenthaltstitel erlangen, Sozialhilfe beziehen und vom Staat finanzierte Sprachkurse besuchen. Die Einreise sowjetischer Juden erfolgte knapp f nfzehn Jahre lang ohne jede Quotierung sowie ohne die Erfordernis von Kenntnissen der deutschen Sprache. Die Aufnahme der j dischen Kontingentfl chtlinge erfolgte zudem ohne den Nachweis akuter Bedrohung und Verfolgung, wie er f r alle anderen Fl chtlinge, die im Rahmen internationaler humanit rer Hilfsaktionen in der BRD aufgenommen wurden, verpflichtend war.Bei dem wohlmeinenden Projekt, das von der Hoffnung auf "Normalisierung" von der bew ltigungsfreudigen deutschen Politik und sp ter auch der Hoffnung auf "Revitalisierung" von den j dischen Gemeinden in Deutschland euphorisch forciert wurde, wohnte allerdings der Teufel in einem entscheidenden Detail. Denn was sollte das sein, "j dische Identit t"?
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