Eine Gefahr im Sinne des Polizeirechts setzt grunds tzlich eine Schadenswahrscheinlichkeit voraus, mit einer Ausnahme: die sog. Anscheinsgefahr. Diese ist allerdings davon abh ngig, ob der handelnde Polizeibeamte "idealtypisch" vorgegangen ist. Um diesen - auch hinsichtlich Gefahrverdacht und polizeilicher Verantwortlichkeit relevanten - Ma stab zu pr zisieren, setzt sich der Autor mit seiner genauen Zuordnung auseinander. Dazu betrachtet er die einzelnen Schritte im Prozess der polizeilichen Entscheidung ber das Vorliegen einer Gefahr. Die klare Zuordnung insbesondere zum Schritt der Sachverhaltsermittlung erlaubt die sich anschlie ende inhaltliche Konkretisierung des Ma stabs. Hierbei er rtert der Autor Rechtsfragen hinsichtlich m glicher Ermittlungsfehler und dienstlicher Erfahrung.
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