Der f nfte Band der Iberia Pontificia erschlie t in rund 250 kommentierten Regesten die Papstbeziehungen der Bist mer Oviedo und Astorga bis zum Jahr 1198, womit gleichzeitig die Bearbeitung der exemten Di zesen innerhalb der Iberia Pontificia abgeschlossen wird.
Von den exemten Di zesen Kastiliens und Le ns (Burgos, Le n, Oviedo) war Oviedo das altehrw rdige Zentrum des christlichen Reiches Asturien, das den muslimischen Eroberungen nach 711 Widerstand leistete und sich sp ter auch als Hort der westgotischen Tradition gerierte. Mit der Verlagerung der des Herrschaftszentrums nach S den, v. a. nach Le n, verlor Oviedo ab dem 10. Jahrhundert allm hlich an Bedeutung, weshalb das Bistum gro e Anstrengungen unternahm, um die eigene Stellung p pstlich zu legitimieren. Dies geschah besonders zu Zeiten des Bischofs Pelayo (1101-1130), der seinen Sitz gerne zum Erzbistum erh ht h tte und dabei offenbar nicht davor zur ckscheute, p pstliche Urkunden zu interpolieren bzw. zu fingieren.
Mit dem s dlich an Oviedo angrenzenden Bistum Astorga wird innerhalb der Iberia Pontificia erstmals ein Suffraganbistum der Kirchenprovinz Braga behandelt, dessen Metropolitanzugeh rigkeit allerdings lange Zeit zwischen Braga und Compostela umstritten war. Neben den Beziehungen des Papsttums zum Bischof und Kathedralkapitel arbeitet der Band auch die Papst- und Legatenurkunden f r die verschiedenen Kl ster der beiden Di zesen auf. Zus tzlich zum Nachweis der archivalischen und historiographischen berlieferung bietet der Band bibliographische Angaben zu den einzelnen Empf ngerinstitutionen sowie historische Einf hrungen.
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