"Humanit re R ckf hrung" - ein Roman, der unter die Haut geht.
"Nummern. Jemand hat sie den Toten auf die Stirn geschrieben." - Astrid von Kallenberg, live auf Sendung.
Mitten im Mittelmeer treiben sie - die K rper. M nner, Frauen, Kinder. Verstaut in einem Boot. Festgebunden. Still. Nummeriert.
Diese Szene ist der Anfang - und zugleich das Ende einer Geschichte, die nie h tte erz hlt werden d rfen. Oder vielleicht gerade doch.
Deutschland im Jahr 2025.
Die Bundestagswahl liegt hinter uns. Eine neue Regierung bernimmt die Gesch fte - entschlossen, kompromisslos und "effizient".
Ein Projekt wird gestartet: Vier Lager. 10.000 Pl tze pro Standort. Ziel: die massenhafte, rechtlich abgesicherte und wirtschaftlich optimierte R ckf hrung von Menschen ohne Aufenthaltstitel.
Ein Gesch ftsmodell entsteht - mit One Pagern, Investoren, betriebswirtschaftlicher Raffinesse und einem CEO, der wei , wie Sprache funktioniert: Aus Abschiebung wird Remigration, aus Menschen werden Kostenstellen. "ZZ - Zur ckzuf hrende".
Doch dieses Buch erz hlt mehr als nur von einem perfiden Plan.
Es erz hlt von Burhan Asaki, dem syrischen Kriegsverbrecher, der als Fl chtling getarnt nach Deutschland kommt.
Von Sharbat Marieh, der afghanischen Mutter, die aus ihrem Land flieht, weil sie keine andere Wahl mehr hat.
Von Oumar M'Bemba, dem stolzen Mann aus Mali, der in einem System strandet, das ihn seiner W rde beraubt.
Von einem General, der gefallen ist - an sich selbst und an den Widerspr chen seines Landes.
Und von einem Alten, der aus dem Hintergrund die F den zieht - und der wei , was kommen wird.
"Humanit re R ckf hrung" ist kein dystopischer Thriller.
Es ist ein Spiegel unserer Gegenwart.
Ein literarischer Seismograph f r die Verwerfungen unserer Zeit - politisch, moralisch, gesellschaftlich.
Ein Buch, das schmerzt. Weil es wahr sein k nnte. Weil vieles davon bereits Realit t ist.
Thilo Rau - selbst lange Zeit Leiter einer Fl chtlingsunterkunft mit ber 3.000 Menschen - kennt die Mechanismen hinter den Kulissen. Er hat gesehen, wie Worte Menschen ver ndern k nnen, wie politische Entscheidungen zu privaten Dramen f hren. In diesem Roman verschmelzen Erfahrung, Fiktion und bittere Wahrheit zu einer Erz hlung, die niemand kaltl sst.
Ein paar Zahlen gef llig?
20.000 Euro pro R ckf hrung.
174.000 Menschen pro Jahr.
3,5 Milliarden Euro Umsatz.
Rechtlich machbar. Wirtschaftlich lukrativ. Menschlich verheerend.
Lesen Sie dieses Buch, wenn Sie bereit sind, sich der Frage zu stellen:
Wie viel Menschlichkeit darf eine Gesellschaft verlieren, um sich selbst zu retten?
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