Am 16. Dezember 1944 griff die Wehrmacht mit den letzten Reserven im Westen die 1.US-Armee an. Ihr Ziel: die alliierte Nachschubbasis in Antwerpen. Im September 1944, als sich die deutschen Armeen geordnet nach der Invasion in der Normandie an die deutsche Grenze zur ckzogen, hatte das Oberkommando der Wehrmacht bereits beschlossen, alle neuformierten Panzer und Infanteriedivisionen zu einer Angriffsarmee zusammenzufassen. Diese 6. Panzerarmee nahm t glich an Kampfkraft zu. S mtliche irgendwie verf gbaren Reserven und alles moderne Kriegsger t der Wehrmacht und der Waffen-SS war zwischen Bonn und Trier zusammengezogen worden.
Die Ausarbeitung f r die geplante Offensive im Westen begann streng geheim bereits im Oktober 1944. In der westlichen Eifel, wo W lder und Berge des Hohen Venns, der Schnee-Eifel und der Ardennen quer ber die deutschbelgische Grenze verlaufen, sollte der berraschungsangriff gegen die Amerikaner starten. F r Truppenansammlungen und Artilleriestellungen eignete sich das waldige Gel nde hervorragend. Zudem hat der Westfeldzug von 1940 bereits gezeigt, dass ein Angriff in diesem Gel nde erfolgreich m glich ist. Das Winterwetter der Ardennen mit Nebel, Schnee und Eis musste das berraschungsmoment beg nstigen, zumal die Alliierten die Ardennen als ruhigen Sektor ansahen. Der gut durchgef hrte Verschleierungsplan und der gegnerische Mangel an aktiver Gefechtsaufkl rung sowie das Versagen des Geheimdienstes wurden zu Verb ndeten der deutschen F hrung. Im Mittelpunkt der nachfolgenden Schilderungen steht der Kampf einer Aufkl rungsabteilung, deren Schicksal als repr sentativ f r alle bei der Ardennenoffensive des Jahres 1944 eingesetzten deutschen Verb nde angesehen werden kann.