Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 2,0, Universit t M nster (Inst. f. Politikwissenschaft, Lehrstuhl f r Verwaltungspolitik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Stadt Osnabr ck versuchte im Jahr 2001 den mit ber 200 Mio. verschuldeten Haushalt durch den Verkauf der Osnabr cker Wohnungsbaugesellschaft zu entlasten. Auf diesem Wege sollte der Schuldenstand reduziert und die laufenden Zinslasten gesenkt werden. Am 20. November 2001 beschloss die Ratsmehrheit aus CDU & FDP die Verwaltung zu beauftragen den Verkauf der st dtischen Gesellschaft zu pr fen und Rahmenbedingungen auszuarbeiten. Dies stie unmittelbar auf den Widerstand der Opposition aus SPD und den Gr nen. Die Gegnerschaft erweiterte sich im Verlauf noch um eine B rgerinitiative aus Gewerkschaftern und Globalisierungsgegnern, welche den Verkauf vehement ablehnten. Der Hauptkritikpunkt bestand in der Vermutung der Verkauf w rde massive soziale Auswirkungen auf die Mieterschaft der OWG haben. Au erdem w rde die Stadt durch einen Verkauf die notwendige Flexibilit t zur Unterbringung sozial Schwacher Personen verlieren. Aus Sicht der Mehrheitsgruppe im Rat k nne der Verkauf jedoch dazu beitragen den Haushalt deutlich zu entlasten und die laufenden Zinsleistungen zur ckzuf hren. Auch unter W rdigung aller sozialen Aspekte, sei ein Verkauf durchaus sinnvoll und zweckgem . Die vorliegende Arbeit untersucht den Verkauf der Osnabr cker Wohnungsbaugesellschaft. Dabei soll prim r die Frage beantwortet werden, ob der Verkauf sozial ausgewogen war und durch den Erl s der Haushalt entlastet werden konnte
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